Telematikinfrastruktur (TI)

Übersicht über die versch. Themen rund um die neuen Mehrwertanwendungen:


  • Der Heilberufsausweis (eHBA)

Mit dem Heilberufsausweis weisen sich Vertreter von Heilberufen wie Ärzte, Zahnärzte, Psychotherapeuten oder Apotheker für besonders geschützte Daten oder Dienste im digitalen Gesundheitsnetz aus. Die CGM arbeitet in Bezug auf die Beschaffung der Komponenten eHBA und SMC-B eng mit einem erfahrenen Partner zusammen – der Bundesdruckerei. Die Bundesdruckerei verfügt ebenso wie die CGM über fundiertes Wissen aus vielen tausend erfolgreichen und pünktlichen TI-Installationen bzw. Produktionsprozessen.

Aber hier geht es nicht nur um das „ausweisen“ sondern Sie haben bisher mit einem Stift ein Dokument „unterschrieben“. Im digitalen Verfahren geht dies so nicht mehr und hier greift dann der eHBA mit seiner PIN und ersetzt somit den Vorgang der Unterschrift.

Der Weg zu Ihrem eHBA:

  1. Einwahl in das Weiterbildungsportal der Landesärztekammer mit Ihren persönlichen Zugangsdaten.
  2. Hier den Link aufrufen für Antrag des eHBA.
  3. Dann bei der Auswahl der Anbieter bitte auswählen:
    D-Trust – ein Unternehmen der Bundesdruckerei
    Dies ist der Anbieter den die meisten Kunden schon bei der Belieferung der SMC-B gewählt haben.
  4. Von hier werden Sie dann weitergeleitet in das Portal der Bundesdruckerei und stehen dann hier in einem „vorbefüllten Antrag“.
  5. Nun gilt es gemäß der Anleitung (Anleitung eHBA Bundesdruckerei) diesen auszufüllen und den Antrag abzuschließen.
  6. Zwischendurch ganz wichtig, bitte den von uns übermittelten Bestellcode für die Bundesdruckerei eingeben.
    Sollte durch springen in der Maske dieser einmal defekt gehen und nicht mehr funktionieren oder Sie brauchen für weitere Ärzte noch Codes, so können Sie dies unter 06432-9197-31 oder Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! anfordern.
    Mit der Eingabe des Bestellcodes wird der Antrag mit der CGM gekoppelt, was ggf. Nachfragen und Rückfragen optimiert.
  7. Anschl. wird der Antrag noch ausgedruckt, ggf. mit einem Zusatzformular für die Identifizierung in der nächsten Postfiliale.
  8. Anschl. alles zur Post geben und an D-Trust schicken.
  9. Innerhalb von ca. 2 – 3 Wochen erfolgt dann der Versand an den Arzt.
  10. Anschl. kommt ca. 3 Tage später der PIN-Brief.
  11. Und dann bitte den Erhalt im Portal von D-Trust noch mal bestätigen, damit die Karte aktiviert wird.

Nun gilt es die Karte mit einer der versch. neuen Medizinischen Mehrwertanwendungen in der TI in Betrieb zu nehmen: NFDM, KIM, eAB, ePA, eAU usw.


  • Versichertenstammdatenmanagement (VSDM) (bereits seit 2017 im Einsatz)

Daten auf eGK aktualisieren

Die erste Anwendung der elektronischen Gesundheitskarte ist das Versichertenstammdatenmanagement, kurz VSDM:
Beim Einlesen der elektronischen Gesundheitskarte erfolgt im Hintergrund ein automatisierter Online-Abgleich zwischen Leistungserbringer und der jeweiligen Krankenkasse hinsichtlich der Richtigkeit und Vollständigkeit der auf der Karte gespeicherten Versichertendaten. Falls nötig, werden die Versichertendaten auf der eGK durch Überschreiben im Lesegerät aktualisiert. Es ist nicht mehr wie bisher notwendig, dass der Patient bei Umzug oder Heirat kostenpflichtig eine neue eGK von seiner gesetzlichen Krankenversicherung erhält oder dass der Leistungserbringer auf die Änderung des Versichertenstatus aufmerksam gemacht werden muss.


  • Notfalldatenmanagement (NFDM)

Beim Notfalldatenmanagement werden Medikation, Diagnosen und weitere Informationen, die bei einem Notfall für die behandelnden Ärzte relevant sein können, auf der eGK gespeichert. Voraussetzung für die Dokumentation auf der Karte ist die Zustimmung des Patienten. Aber nicht nur für einen Notfall sind diese Daten wichtig: Dieser Patienten-Steckbrief steht nach Zustimmung des Patienten z.B. auch für die fundierte Beratung in der Apotheke oder für die Erstbehandlung unbekannter Patienten zur Verfügung. Die Speicherung der Notfalldaten auf der elektronischen Gesundheitskarte wird Ärzten, Zahnärzten und Apothekern künftig helfen, die richtigen Entscheidungen noch schneller und fundierter zu treffen.

Hierzu gibt es im EBM versch. neue Ziffern die extrabudgetär in die Abrechnung gehen: (besonders zu beachten ist die 01641, die von der KV zu jedem Schein angesetzt wird, da es sich um eine Verwaltungspauschale handelt)

GOP Bewertung Hinweise
GOP 01640 – Anlage des Notfalldatensatzes 80 Punkte (2020: 8,79 €) (bzw. für ersten 12 Monate verdoppelt: 17,58 €)

kann nur berechnet werden, wenn auf der eGK noch kein Notfalldatensatz mit medizinisch relevanten Informationen vorhanden ist und notfallrelevante I nformationen existieren (Diagnose, Befunde, Medikation u. ä.)

einmal im Krankheitsfall

ist nur von Vertragsärztinnen und -ärzten berechnungsfähig, die durch Diagnostik und/oder Therapie ein umfassendes Bild zu Befunden, Diagnosen und Therapiemaßnahmen der Person haben bzw. infolge einer krankheitsspezifischen Diagnostik und/oder Therapie über notfallrelevante Informationen zur Person verfügen

Nachtrag (20.10.2020) für 12 Monate wird dieser Betrag noch mal verdoppelt. (Oktober 2020 bis September 2021)

GOP 01641 – Überprüfung und Aktualisierung des Notfalldatensatzes 4 Punkte (2020: 0,44 €)

Zuschlag zu allen Versicherten-, Grund- und Konsiliarpauschalen mit persönlichem Arzt-Patienten-Kontakt

einmal im Behandlungsfall

wird von KV automatisch hinzugefügt

GOP 01642 – Löschen des Notfalldatensatzes 1 Punkt (2020: 0,11 €)

einmal im Behandlungsfall

auf Wunsch der Patientin oder des Patienten

zur Dokumentation, dass eine Löschung erfolgt ist

Quelle: KBV

Weitere Informationen zum NFDM erhalten Sie hier:

Gerne auch für Ihre Praxis/Wartezimmer: (zur Information Ihrer Patienten)

  • Ihr Plakat für das Wartezimmer im Format A3 [2,5 MB, PDF]
  • Ihr Plakat für das Wartezimmer im Format A3 – editierbar [2,9 MB, PDF] (tragen Sie Ihre Praxisdaten ein)
  • Ihr Flyer für das Wartezimmer A4 [2,2 MB, PDF]
  • Ihr Flyer für das Wartezimmer A4 – editierbar [2,6 MB, PDF](tragen Sie Ihre Praxisdaten ein)

(entweder selbst mit dem Farblaser ausdrucken ober über einen Kopie-Shop oder eine Druckerei vervielfältigen lassen)

Informationsfilm zu NFDM:


  • Elektronischer Medikationsplan (eMP)

Gemeinsam für mehr Patientensicherheit sorgen

Nachdem die CGM im Juli 2020 die Zulassung der gematik für den bundesweiten Einsatz der KoCoBox MED+ als E-Health-Konnektor in der TI erhalten hat, kommen nun erstmalig medizinische Anwendungen wie das Notfalldatenmanagement und der elektronische Medikationsplan zum Einsatz. Praxen, mit einer KoCoBox MED+ an die TI angebunden sind, können nun einfach über ein Upgrade ihren Konnektor zum E-Health Konnektor aufrüsten.

Vom BMP zum eMP

Patienten, die drei oder mehr Arzneimittel verordnet bekommen, haben Anspruch auf einen bundeseinheitlichen Medikationsplan. Mit dem eMP erreicht der Medikationsplan seine nächste Entwicklungsstufe: Künftig kann er auf Wunsch des Patienten nicht mehr in Papierform ausgehändigt, sondern als elektronischer Plan auf der eGK gespeichert werden. Das wird die Aktualisierung eines bereits erstellen Plans erleichtern und die Datenverfügbarkeit, im Gegensatz zur Papierversion, erhöhen. Zudem unterstützt der eMP die Dokumentation einer Medikamentenhistorie.

Weitere Informationen zum eMP erhalten Sie hier:

Gerne auch für Ihre Praxis/Wartezimmer: (zur Information Ihrer Patienten)

  • Ihr Plakat für das Wartezimmer im Format A3 [2,5 MB, PDF]
  • Ihr Plakat für das Wartezimmer im Format A3 – editierbar [2,9 MB, PDF](tragen Sie Ihre Praxisdaten ein)
  • Ihr Flyer für das Wartezimmer A4 [2,2 MB, PDF]
  • Ihr Flyer für das Wartezimmer A4 – editierbar [2,6 MB, PDF](tragen Sie Ihre Praxisdaten ein)

Arzneimitteltherapiesicherheit

Ärzte und Apotheker erhalten so einen besseren Überblick über die aktuelle Medikation. Dies spielt für die Arzneimitteltherapiesicherheit eine wichtige Rolle: Das Risiko von Fehl- oder Doppelverordnungen, Medikamentenmissbrauch, Kontraindikationen, Unverträglichkeiten und unerwünschten Arzneimittelwechselwirkungen sinkt. Die ins Primärsystem übertragenen Informationen können vom Arzt und Apotheker strukturiert zur Prüfung der Sicherheit der Arzneimitteltherapie (AMTS-Prüfung) verwendet werden - mit oder ohne elektronische Unterstützung wie z.B. dem interaktiven Arzneimittel-Therapie-Sicherheitscheck i:fox oder Interaktions- und CAVE Check.

Hausärzte erhalten eine Einzelleistungsvergütung (GOP 01630) für Patienten, die entsprechend der Regelung in Paragraf 29a Bundesmantelvertrag-Ärzte mindestens drei verordnete systemisch wirkende Medikamente dauerhaft – über einen Zeitraum von mindestens 28 Tagen – anwenden. Für diese Patienten ist die Chronikerpauschale in den drei folgenden Quartalen nicht berechnungsfähig.

Die GOP 01630 kann im Laufe von vier Quartalen nur von einem Vertragsarzt einmalig abgerechnet werden. Aktualisierungen sind damit abgegolten. Der Zuschlag (GOP 01630) beträgt 39 Punkte (2019: 4,22 Euro). Die Vergütung erfolgt extrabudgetär. Der Zuschlag kann je Patient im Laufe von vier Quartalen nur von einem Vertragsarzt einmalig abgerechnet werden. Abrechnungsausschluss: Im Behandlungsfall nicht neben der Chronikerpauschale (GOP 03220/04220), den Zuschlägen zur Chronikerpauschale (GOP 03221/03222 und GOP 04221/04222) sowie Leistungen des hausärztlich-geriatrischen Betreuungskomplexes (GOP 03362) berechnungsfähig.

  • Elektronischer Arztbrief (eAB)

Schnell und sicher mit Kollegen kommunizieren

Das postalische Versenden von Arztbriefen ist zeitaufwändig. Da auch das Kommunizieren via E-Mail aus datenschutzrechtlichen Gründen im Gesundheitswesen keine Alternative ist, wurde der E-Arztbrief entwickelt. Diesen können Ärzte und Psychotherapeuten bereits heute über den Kommunikationsdienst KV-Connect im SNK z. B. via KV-SafeNet versenden, empfangen und abrechnen.

Der E-Arztbrief in der TI

Praxen, die an die TI angebunden sind, verfügen bereits über wichtige technische Anforderungen, um eArztbriefe zu versenden (z. B. ist ein KV-SafeNet-Router dann redundant nicht mehr erforderlich). Ist eine Praxis an die TI angebunden, können nach Erwerb des eArztbrief-Moduls und nach der Anforderung von Registrierungsdaten bei der KV eArztbriefe versendet und empfangen werden.

Vergütet wird der eArztbrief mit 28 Cent fürs Versenden (GOP 86900) und 27 Cent fürs Empfangen (GOP 86901).

Informationen zur Förderung des E-Arztbriefs:

  • einmalig 100 Euro: für die Einrichtung der Praxis für den Versand von eArztbriefen und die Nutzung von KIM Praxen müssen gegenüber der KV nachweisen, dass die notwendigen Komponenten installiert und funktionsfähig sind.
  • 23,40 Euro pro Quartal: Betriebskostenpauschale für den Übertragungsdienst seit dem 1. April 2020, auch wenn noch kein KIM-Dienst verfügbar ist
Quelle: KBV
  • Kommunikation im Medizinwesen (KIM)

Der neue Kommunikationsstandard KIM

Nach dem erfolgreich abgeschlossenen Feldtest steht nun allen Beteiligten im Gesundheitswesen, die über die KoCoBox MED+ an die Telematikinfrastruktur (TI) angebunden sind, der neue Kommunikationsstandard KIM (K ommunikation i m M edizinwesen) zur Verfügung. Der neue Fachdienst KIM ermöglicht innerhalb der TI eine barrierefreie, authentische und sichere digitale Kommunikation zwischen allen Leistungserbringern, Leistungserbringerinstitutionen und Kostenträgern im deutschen Gesundheitswesen. Alle Anwender haben nun die Möglichkeit, über Sektorengrenzen hinweg interoperabel, sicher und auf Standards basierend Informationen und Dokumente auszutauschen. Als erste Mehrwertanwendung des Kommunikationsstandards wird die Übermittlung von elektronischen Arztbriefen (E-Arztbriefen) zur Verfügung stehen.Daneben muss ab 2021 für die Erstellung und Übermittlung von elektronischen Arbeitsunfähigkeits-bescheinigungen (eAU) verpflichtend der neue Kommunikationsstandard KIM eingesetzt werden. Zukünftig soll dann auch der Versand von Heil- und Kostenplänen, weiteren Formularen, Befunden, Bescheiden, Abrechnungen oder Röntgenbildern ausschließlich verpflichtend über KIM erfolgen. Zwingende Voraussetzung für die Nutzung von KIM ist ein Anschluss an die TI. Auch KIM wurde durch die CGM in einem aufwendigen Feldtest umfangreich geprüft: In enger Zusammenarbeit mit der KV Nordrhein sowie den KZVen Berlin, Nordrhein, Baden-Württemberg und der KZV Bayerns wurde KIM mit 50 Ärzten, 16 Zahnärzten, vier KZVen und einem Krankenhaus erprobt. Der KIM-Feldtest ist nun erfolgreich abgeschlossen und CGM KIM wurde als erster Fachdienst für die Anwendung KIM (ehemals KOM-LE genannt)

Achtung: Um alle Mehrwertanwendungen der TI nutzen zu können, benötigen Sie einen elektronischen Heilberufsausweis (eHBA). Der eHBA ermächtigt Sie z. B. dazu, Notfalldaten qualifiziert zu signieren oder Ihre persönliche Unterschrift unter einen E-Arztbrief zu setzen.

So funktioniert KIM

Über den neuen Fachdienst und Kommunikationsstandard können alle TI-Teilnehmer per E-Mail medizinische Informationen und Dokumente in einem geschlossenen System austauschen. Dabei kann der Fachdienst direkt in die Praxis- oder Apothekensoftware integriert werden, um die vorhandenen Workflows im System zu unterstützen. Zudem kann jedes Arzt- oder Zahnarztinformationssystem bzw. jedes Apothekenverwaltungssystem und Krankenhausinformationssystem mit einer E-Mail-Funktion oder einer herkömmlichen E-Mail-Anwendung verwendet werden. Die Nachrichten werden beim Versand für den Empfänger verschlüsselt und automatisch mit der Praxis- oder Institutionskarte (SMC-B) signiert. Sensible Daten können so nicht unbemerkt gefälscht, eingesehen oder manipuliert werden. Sie sind ausschließlich für den Adressaten lesbar.

Die Vorteile von KIM auf einen Blick

  • Integrierte digitale Kommunikationsmöglichkeit ohne Medienbrüche
  • Unmittelbarer Austausch von digitalen Dokumenten ausschließlich zwischen den KIM-Adressaten des zentralen Adressbuchs
  • Sichere und vertrauliche Kommunikation durch verschlüsselten Datentransfer
  • Sektoren- und berufsübergreifende Vernetzung und Erreichbarkeit auf Basis der TI
  • Verringerung von Arbeits- und damit Zeitaufwand
  • Steigerung von Rechtssicherheit und Datenschutz

KIM – von der Bestellung bis zum Versand

Schritt-für-Schritt-Anleitung

  1. Zunächst bestellen Sie die CGM KIM-Adressen im CGM KIM-Webshop
  2. Dann beauftragen Sie MATHOL mit dem KIM-Modul für den eArztbrief und deren Einrichtung / Konfiguration.
  3. Begleitet durch MATHOL wird dann mit den bestellten CGM KIM-Adressen und den dazugehörigen Registrierungscodes die Registrierung im CGM KIM-Fachdienst abgeschlossen. Dadurch werden Sie als berechtigter Teilnehmer automatisch in das KIM-Adressbuch aufgenommen.
  4. Anschließend erfolgt durch MATHOL die Installation/Konfiguration des CGM M1 PRO Clientmoduls .
  5. Als Nächstes wird mit MATHOL die Konfiguration des Clientmoduls vorgenommen, über das der Versand der KIM-Nachricht erfolgt. Und dies direkt aus Ihrem CGM M1 PRO heraus.
  6. Die Installation ist abgeschlossen. Sie können nun KIM-Nachrichten verschlüsselt und signiert versenden und empfangen.

Bestellformular für KIM / eArztbrief Flyer zu KIM

Informationsfilm zu KIM:


  • elektronische Patientenakte (ePA)

Daten schnell und sicher austauschen

Die CompuGroup Medical Deutschland AG bietet mit CGM LIFE eine zukunftssichere E-Health-Plattform und eine patientengeführte elektronische Gesundheitsakte. Zahlreiche E-Health-Lösungen basieren auf der bewährten und hochsicheren CGM LIFE-Technologie. Zukünftig soll die CGM LIFE-Plattform auch um die elektronische Patientenakte gemäß gematik-Spezifikation (gematik-ePA) erweitert werden. CGM hat mit der Entwicklung der gematik-ePA begonnen und bereits einen Zulassungsantrag für den Einsatz in der Telematikinfrastruktur gestellt. CGM LIFE mit der von CGM entwickelten gematik-ePA soll pünktlich im Januar 2021 zur Verfügung stehen. CGM plant neben der Entwicklung der gematik-ePA auch die hierfür notwendige Weiterentwicklung des Konnektors KoCoBox MED+, passender Module für die Arztinformationssysteme und nicht zuletzt einer mobilen App für Patienten. Damit können wir das gesamte notwendige Produktspektrum anbieten und bei der gematik in die Zulassung bringen.

  • elektronische Arbeitsunfähigkeit (eAU)

Eine weitere Anwendung in der Telematik Infrastruktur die zum 01.01.2021 startet und lt. aktuellen Informationen zum 01.10.2021 verpflichtend eingeführt wird. Die elektronische Arbeitsunfähigkeit wird in der ersten Stufe – in 2021 – die erste Seite / Adressiert an die Krankenkasse über die TI an die Krankenkasse übertragen. Die Seite 2 und 3 – Arbeitgeber und Patient werden vorläufig noch ausgedruckt. Ab 01.01.2022 soll dann der Ausdruck für den Arbeitgeber wegfallen, da dann die Krankenkasse verpflichtet ist, diese Ausführung dem Arbeitgeber zur Verfügung zu stellen. Auf Wunsch kann der Patient noch einen Ausdruck erhalten.

  • Datenschutz

Datenschutz: mit Sicherheit auf höchstem Niveau

Die Anforderungen an die Datensicherheit in der Telematikinfrastruktur sind extrem hoch. Dies wird von Patienten ebenso eingefordert wie von denjenigen, die Gesundheitsdaten erheben bzw. mit ihnen arbeiten. Zu Recht, schließlich sind die Gesundheitsdaten eines Menschen hochsensibel. Deswegen wurde mit der TI in Deutschland eine der weltweit sichersten Vernetzungen zwischen den Akteuren im Gesundheitswesen geschaffen. Alle sicherheitsrelevanten technischen Komponenten, die für die Anbindung der Praxen und Kliniken an die TI erforderlich sind, werden vom Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) sorgsam geprüft und zertifiziert. Die Nutzung der TI ist nur mit jeweils eindeutiger Identifikation mittels elektronischem Heilberufsausweis, Praxis- oder Institutionskarte (SMC-B) möglich. Darüber hinaus werden Daten ausschließlich in verschlüsselter Form übertragen.

Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.
Weitere Informationen Zustimmen